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Geschrieben von crn am 13.02.2004 um 20:39:
| Zitat: |
Original von Crash Cannibal
Deshalb ist Milch oder Fleisch ja nicht ungesund sondern "nur" individuell mehr oder weniger gut verträglich/verstoffwechselbar. Du sprichst da auch "die richtige Menge ist gesund" an und auch hier gilt dieselbe Antwort. Ungesund kann bereits ein Schnappsglas Milch aus versehen sein, wenn es durch erhöhte Sensibilität Beschwerden auslöst (es bring ja nicht um
), die das Wohlbefinden stören.
|
Um mal mit der Milch abzuschließen: Für Menschen mit Lactoseunverträglichkeit ist Kuhmilch nur in homöopatischen Dosen gesund (und immerhin sind das 2/3-3/4 der Erdbevölkerung!!!). Für die Minderheit, zu der wohl die meisten hier gehören, ist Milch zunächst mal ein geniales Mittel, Vitamine und Mineralstoffe aufzunehmen. Natürlich gibt es auch unter den Lactosevertragenden Sensible (mich zum Beispiel), die in geringem Maße Verdauungsprobleme bekommen können ...
| Zitat: |
Eins kann man glaube ich allerdings schon festhalten:
Wer aus rein ethischen Beweggründen vegan lebt ohne sich mit den zu beantwortenden Ernährungsfragen zu beschäftigen (und das ist nicht in zwei Stunden mit nem netten Buch getan) der schadet sich definitiv und auf Dauer selbst. |
Jeder, der sich aus irgendwelchen Gründen irgendwie ernährt, "ohne sich mit den zu beantwortenden Ernährungsfragen zu beschäftigen", schädigt sich selbst.
Geschrieben von chriziko am 13.02.2004 um 21:12:
1. die meisten europäer vertragen milch sehr gut
2. was zu viel ist, ist zu viel...meine frau hatte einen patienten, der hat jahre lang sechs liter milch täglich getrunken und davon eine leberzirrhose bekommen...
3. auch grünzeug hat mal gelebt...
Geschrieben von misfit am 13.02.2004 um 21:14:
@oleumcitri
wenn ich sage dass ich nicht auf meine ernährung achte meine ich damit dass ich nicht darauf achte ob ich genug mineralstoffe usw. zu mir nehme. das hab ich auch schon als ich mich noch omnivor ("normal") ernährt habe nicht gemacht, also warum sollte ich jetzt plötzlich damit anfangen? nur auf vitamin b12 achte ich, weil man da recht arge mangelerscheinungen kriegen kann. dass ich darauf achte ob die nahrungsmittel die ich zu mir nehme vegan sind oder nicht ist ja klar. ob veganismus nun gesund ist oder nicht wage ich nicht zu beurteilen, aber ich mache das ganze ja nicht aus gesundheitlichen gründen. ich war schon seit jahren nicht mehr krank, und ich fühle mich völlig gesund. ausserdem bin ich jetzt nicht mehr übergewichtig, was ja die volkskrankeit schlecht hin ist. rad fahren klappt auch ganz gut, obwohl ich zugeben muss dass man das bisschen was ich mache nicht gerade als leistungssport bezeichnen kann.
Geschrieben von misfit am 13.02.2004 um 22:33:
ich kenne keinen veganer der sich nicht aus ethischen gründen vegan ernährt, also gehe ich mal davon aus dass die gegenüber denen die das aus gesundheitlichen gründen machen in der mehrzahl sind.
crn hat natürlich völlig recht, man kann sich auch als omnivorer völlig falsch und ungesund ernähren.
und um zum radsport zurückzukommen, ich bin davon überzeugt dass man auch als veganer leistungssport betreiben kann. deshalb war ich von linda mccartney´s team völlig empört. ich glaube damit hat sie der sache keinen gefallen getan, weil die tatsache dass da kein einziger veganer im team war impliziert ja dass man fleisch essen muss um gut radfahren zu können.
Geschrieben von Petersen am 14.02.2004 um 19:48:
@ Radlspatz
Ich glaube das bezog sich wohl eher auf die Menge, als auf die Qualität.
Geschrieben von tretviech am 16.02.2004 um 16:06:
@misfit: bist du auch straight edge?
Geschrieben von misfit am 25.02.2004 um 12:48:
sXe
@ tretviech
ja, bin ich
Geschrieben von Bastl am 25.02.2004 um 13:02:
Ich war an Fasching im Trainingslager und hab vorher für unsere ernährungsberaterin ernährungsprotokolle geschrieben: Was ich esse war Top, aber ich ess zu wenig (viel zu wenig) und zu wenig eiweiß. Man braucht nämlich täglich 1g pro kilogramm Körpergewicht, dass sind bei mir 70g eiweiß täglich.
Mein getrinkes war übrigens optimal, eigentlich nur Apfelschorle, alkoholfreies bier und Stiller Sprudel
(morgens ein glas Multivitaminsaft) und damit bin ich jeden Tag über 4 Litern!
Geschrieben von chriziko am 25.02.2004 um 13:07:
das wollte ich immer schon fragen: ist alk-freies bier o.k., bzw. zählt es zur flüssigkeitsbilanz dazu? ich bin ein wenig im zweifel, weil ich immer das gefühlo habe, es schwemmt aus und außerdem ist ja auch im alk-freien östrogen aus hopfen enthalten, was die einlagerung von fett begünstigt...oder?
Geschrieben von Bastl am 25.02.2004 um 13:08:
Alkoholfreies Bier is das beste was es gibt: Karlsberg hat für sein Gründels sogar einen Innovationspreis erhalten!!!
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