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Geschrieben von ThunderBlaze am 11.03.2011 um 15:51:

 

Ich bin ein Gegner davon Sport und Politik zu vermischen. Das ist eher Aufgabe der Regierungen der westlichen Länder.

Das die Peking-Rundfahrt bestreikt werden soll ist mal wieder typisch. Da wird ein Veranstalter in Geiselhaft genommen der absolut nichts damit zu tun hat.



Geschrieben von Hansi.Bierdo am 19.03.2011 um 11:39:

 

McQuaid mit einer Reisenantwort auf Vochte und Niermann.

Sind ein paar interessante Aspekte drin.



Geschrieben von ThunderBlaze am 21.03.2011 um 23:23:

 

Aldag scheint Nachts zu träumen:
http://www.radsport-news.com/sport/sportnews_68131.htm

Ob die Fussballvereine demnächst auch Sturm laufen und einfach nicht antreten weil sie ihre Lizenz nicht bekommen oder weil auf den Chip im Ball verzichtet wird? tja....



Geschrieben von ThunderBlaze am 23.03.2011 um 01:51:

 

Der amerikanische Verband probte den Aufstand und wollte den Funk für ihre nationalen Rennen wieder einführen, allerdings haben sie nicht die Rechnung ohne den Wirt...öhm.... die UCI gemacht: http://www.cyclingnews.com/news/usa-cycling-reintroduces-radio-ban



Geschrieben von Bugno am 04.05.2011 um 07:17:

 

Jetzt ist es passiert! verletzt sein

Funkverbot fordert erstes Opfer! ooops



Geschrieben von Michelin-Männchen am 04.05.2011 um 08:25:

 

Natürlich lag es am fehlenden Funk und nicht an der gerissenen Kette ...



Geschrieben von ogkempf am 04.05.2011 um 09:18:

 

12.?!

Dann haben sie ihn aber noch nachträglich ins Ergebnis gebastelt. Erst stand er nicht drin...wird wohl an jener gerissenen Kette und nem gewechselten Rad gelegen haben. Hatte ihn schon als DNF vermerkt.



Geschrieben von Donishäusle am 04.05.2011 um 09:58:

würg

Zitat:
Original von Michelin-Männchen
..... an der gerissenen Kette ...


Taunusberge sind scheinbar nicht sehr zuträglich für Rennrad-Ketten ohje...



Geschrieben von Papa Razzo am 04.05.2011 um 10:56:

 

Zitat:
Original von Bugno
Jetzt ist es passiert! verletzt sein

Funkverbot fordert erstes Opfer! ooops


RSN zitiert Herrn Wegmann wie folgt:
Keine Gruppe ist viel mehr als eine Minute weggekommen – ganz einfach deshalb, weil man ja nicht weiß, wer alles dabei ist. Also gehen die Teams auf Nummer sicher und jagen den Ausreißern sofort hinterher. Man sieht ja, dass immer mehr Rennen in Sprintankünften enden und die Chancen der Ausreißer geringer sind durchzukommen.“

Kann Wegmann diese Behauptung statistisch belegen?
Oder handelt es sich bloss um (s)einen subjektiven Eindruck?
Wer sieht das? Wer ist "man"?



Geschrieben von blaireau am 04.05.2011 um 11:04:

 

Zitat:

RSN zitiert Herrn Wegmann wie folgt:
Man sieht ja, dass immer mehr Rennen in Sprintankünften enden und die Chancen der Ausreißer geringer sind durchzukommen.


Bei Milano-San Remo galt das schon lange vor dem Funk. Der Bursch ist offenbar zu jung.



Geschrieben von ogkempf am 04.05.2011 um 11:34:

 

Keine Ahnung ob es immer mehr Sprintankünfte gibt...meinem, empfinden nach jedenfalls nicht.

Auf jeden Fall haben die Topsprinter dieses Jahr ziemlich zu knabbern:

Siegliste
Mark Cavendish HTC 2 Großrbitanien
Tyler Farrar Garmin 3 USA
André Greipel Omega 3 Deutschland
Alessandro Petacchi Lampre 2 Italien
Oscar Freire Rabo 2 Spanien


Einige der Siege sind nichtmal in echten Sprints zu Stande gekommen.

Auch die aufstrebende Garde des letzten Jahres hinkt ihrer Form hinterher:

Punkte und ogkempf WRL Platzierung
103 Leigh Howard u 107 18.10.1989 Australien
319 Adam Blythe u 42,5 01.10.1989 England
342 Jens Keukeleire u 39,5 23.11.1988 Belgien
647 Michael van Staeyen u 8 13.08.1988 Belgien
665 Lucas Sebastian Haedo 5,5 18.04.1983 Argentinien
Kris Boeckmans u 0 13.02.1987 Belgien


Howard hat allerdings 45 Punkte bei der Bahn WM bekommen, ansonsten nur 3 Ergebnisse auf der Straße, eins davon ein EZF.

Statt dieser Herren macht sich allerdings eine neue, aufstrebende Sprintergarde startklar. Mit Goss haben wir einen neuen Topsprinter. Aber ob das jetzt alles zusammen gesehen für mehr Sprints spricht... keine ahnung



Geschrieben von Bartali am 04.05.2011 um 13:52:

 

Zitat:
Original von ogkempf
12.?!

Dann haben sie ihn aber noch nachträglich ins Ergebnis gebastelt. Erst stand er nicht drin...wird wohl an jener gerissenen Kette und nem gewechselten Rad gelegen haben. Hatte ihn schon als DNF vermerkt.


Jau! Auf seiner Homepage schreibt er:

Zitat:
Ich hatte den Eindruck, dass ein Großteil der Teams an einem Massensprint interessiert war und zu diesem kam es bekannterweise ja auch. Ich fuhr ungefähr auf Platz 15 ins Ziel, wurde aber nicht im Ergebnis aufgeführt. Schuld daran war, dass ich nach einem Defekt auf mein Ersatzrad steigen musste und somit ohne Transponder ins Ziel fuhr. Ich denke, meine Teamleitung hat die Jury auf diese Tatsache hingewiesen und ggf. wird das Ergebnis noch korrigiert.


Kein Wort zum Funkverbot und über seinen angeblichen Ärger darüber. Die Berichterstattung von RSN erscheint mir etwas reißerisch.



Geschrieben von Bartali am 08.07.2011 um 12:19:

 

Marcus Burghardt sieht auch im Funk eine Ursächlichkeit für die vielen Stürze der TdF 2011.

Zitat:
Der Tour-Veranstalter ASO hatte für die Strecke einen zweifelhaften Kurs gewählt, durch kleine Dörfer und an gefährlichen Hindernissen vorbei. Renndirektor Jean-Francois Pescheux schob die Verantwortung den Teams zu. «Das Peloton ist bestimmt von Nervosität.» Für Marcus Burghardt ist das kein Wunder. «Das passiert, wenn jeder über Funk hört: Achtung: In zehn Kilometer wird es eng», sagte der BMC-Profi aus Zschopau der Nachrichtenagentur dpa. «Es war zu riskant.»


Quelle



Geschrieben von ogkempf am 08.07.2011 um 12:25:

 

Wow, Respekt dass er sich das traut, wo doch eigentlich 110% aller Berufsfahrer immer jammern, dass es gerade ohne Funk zu gefaehrlich sei. So ein Querdenker ist im Normalfall im Feld nicht sonderlich gern gesehen.

José de Cauwer sagte so etwas aehnliches auf Sporza schon vor 2 oder 3 Tagen. Frueher sind die Teams morgens einfach mal losgefahren. Man sah sich das Profil an, die Karte der letzten 5km und los gings. Heute hat jedes Team einen Stosstrupp Spaeher dabei. Die informieren dann das Team schon vor dem Start ueber jede moeglicherweise gefaehrliche Stelle auf der Strecke. Demnach geben dann alle (!) DS alle gefaehrlichen Stellen ueber Funk an die Fahrer durch, wodurch dann alle Fahrer an dieser gefaehrlichen Stelle vorn fahren wollen. Und dann gibt es da so eine alte, belgische Weisheit:
In den ersten 20 Positionen des Feld koennen maximal 20 Fahrer fahren.

Das sorgt natuerlich fuer Nervositaet...



Geschrieben von blaireau am 08.07.2011 um 12:40:

 

Zitat:
Original von ogkempf
... wodurch dann alle Fahrer an dieser gefaehrlichen Stelle vorn fahren wollen.


Kurz gesagt: früher hat's AN den gefährlichen Stelle geknallt, und jetzt knallt's VOR den gefährlichen Stellen.

Erinnert mich an: seit wir eine Unzahl Technik (Auto, Flugzeug, Handy, etc.) haben, um Zeit zu sparen, haben wir erst recht keine Zeit mehr.



Geschrieben von Bartali am 11.07.2011 um 08:54:

 

Zitat:
Original von ogkempf
Wow, Respekt dass er sich das traut, wo doch eigentlich 110% aller Berufsfahrer immer jammern, dass es gerade ohne Funk zu gefaehrlich sei. So ein Querdenker ist im Normalfall im Feld nicht sonderlich gern gesehen.


Klöden äussert sich in ähnlicher Weise (auch wenn er Funk nicht explizit erwähnt):

Zitat:
This year’s Tour has seen an unusual number of serious crashes. “This is so hard riding on such small roads,” commented Klöden . “Also today the last 30k had bad roads, bumpy, up and down. Every rider wants to be in front and every director is pushing their riders to get to the front. The cars try to go too fast in the descent. When 200 riders are all there at the same time, you have crashes like this.”


Quelle


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