Jens Heppner sagt seine Meinung: |
30.07.2002 18:54
Inga
Dictatress i.E.
Dabei seit: 28.12.2001
Herkunft: nordish by nature Fan von: radsportfans ;)
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naja... "herziehen" ist noch was anderes oder?
und das was heppner sagt, hat doch so ziemlich jeder selbst sehen und erkennen können... und godefroot hat ja auch in etwa das gleiche gesagt.
Also zwischen "über jemanden herziehen" und seine meinung sagen bzw. situationen analysieren würde ich doch einen unterschied machen.
Und seine meinung zu sagen ist mir auch lieber als duckmäusertum.
Einerseits regen wir uns auf, weil von tt imer alles schön geredet wird, wenn dann mal jemand die wahrheit sagt, ist es uns auch nicht recht...
__________________ "We gotta go to that crappy town where I'm a hero"
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30.07.2002 22:08
TEVC
Legende der Landstrasse

Dabei seit: 13.03.2002
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Na ja vielleicht wars nicht so clever übers kaputte Knie zu reden aber wenn Heppner nochmal wo ein Gnadenbrot bekommt, dann bestimmt nicht weil sie einen 100% genialen Helfer etc. brauchen. bei geringer Belastung kann er schon noch Seine 30 Renntage eine Saison fahren.
Im übrigen, falls es sich um ein "echtes" Interview (ohne Fehlzitate usw.) handelt- ich hab nichts gegen Ehrlichkeit!
__________________ Less is an option!
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von TEVC: 30.07.2002 22:09.
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31.07.2002 01:26
ogkempf
Tippspielweltmeister

Dabei seit: 29.12.2001
Herkunft: Oegstgeest Fan von: Studenten
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1. Arbeiter in der Wirtschaft schimpfen eventuell auf den Arbeitgebeer, aber nicht in der Presse. Profisportler stehen nunmal etwas mehr im Rampenlicht und müssen aufpassen was sie sagen.
2. Für mich ist das keine Kritik, es ist herziehen 
Es ist meiner Meinung nach nicht objektiv ( genug )
Die starken Fahrer hebt er gar nicht heraus, er hackt nur auf den schwachen rum. Und wir wußten sowieso schon selbst, dass die Amis und Italiener nichts waren. Warum hat er nicht was neues erzählt? In den Medien ist z.B. ( bis auf Eurosport ) noch nie die Taktik kritisiert worden - das wäre doch aus dem Mund eines Telekom Profis mal interessant gewesen...
__________________ Radsport ist Scheiße - und nichts wird besser!
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31.07.2002 03:17
Windkante
108

Dabei seit: 14.01.2002
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der fährt doch bei Telekom, wie soll er da was bemerken.
Ich finde Kritik eigentlich grundsätzlich o.k., wenn sie fundiert ist und finde es besser, als wenn Heppner sagen würde, er hätte die Leistung ganz toll gefunden. Herziehen würde ich jetzt nicht unbedingt sagen,aber mir ist das nicht differenziert genug.
Zur Kritik an Zabel:Wenn man dieses Jahr mit 2001 vergleicht, war mit Freire und Mc Ewen, der eine Spitzensaison hat, die Sprintkonkurrenz eindeutig stärker als letztes Jahr. Wer war denn damals da? Gut anfangs Kirsipuu, später nur noch O Grady und, der ist ja nicht gerade der Supersprinter. Und diese unterschiedliche Situation sollte man auch berücksichtigen, wenn man sagt, daß Zabel früher ja ohne große Hilfe mehr erreicht habe. Er kann dann ja gerne noch sagen, daß er trotzdem mehr erwartet hätte.
Die Kritik an der Fahrweise der Parisetappe ist o.k, das war wirklich schlecht.
Die Kritik an Aerts kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Ich kenn mich da jetzt nicht aus, aber wenn es erwartet wird, daß man nicht gegen sein künftiges Team fährt, kann man so Leute doch gar nicht mehr einsetzen. Irgendwie kann ich mir das nicht vorstellen, daß es Aerts nachgetragen wird, daß er für Lotto um den Sieg gefahren ist.
Gut und die Bergfahrer waren sicher nichts, Guerini hat trotz Magenprobleme wenigstens etwas versucht.
Und ich gebe ogkampf recht, er hat nichts Positives gesagt, z.B. hätte er ja Aldag und Hondo positiv herausheben können oder auch Bölts, die haben sicher eine gute Leistung gebracht.
Aber das Interview ist ja bei Sport1, vielleicht hat er das ja doch etwas anders gesagt.
__________________ "Ich habe mit dem Bordcomputer gesprochen" "Und?" "Er haßt mich"
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14.08.2007 15:26
teufelsberg
Legende der Landstrasse
Dabei seit: 25.07.2003
Herkunft: det ratste nie
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| Zitat: |
| «Schuld sind die weiter dopenden Profis und die Presse, die die Affären wochenlang ausschlachtet, ohne auf andere Sportarten zu schauen. In zwei, drei Jahren gibt es in Deutschland an der Spitze vielleicht nur noch T-Mobile mit vielleicht zehn einheimischen Topfahrern. Dann wird auch der Unterbau der Nachwuchsfahrer verschwinden», sagte Wiesenhof-Manager Jens Heppner und malte ein tristes Bild. Er hat nur noch sehr geringe Hoffnung, die drohende Arbeitslosigkeit für seine rund 35 Angestellten - unter ihnen Jan Ullrichs Bruder Stefan als Mechaniker - abzuwenden: «Ich habe mir schon Gedanken gemacht, in Zukunft außerhalb des Radsports tätig zu sein.» |
rsn
gut so, jens.
aber derzeit wird dir wohl nichts anderes bleiben, wer will derzeit schon jemand mit dieser einstellung in der sportlichen leitung.
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